Freitag, 26. September 2008

Epilog


Mittlerweile bin ich seit einem Monat wieder in Deutschland, habe eine neue Wohnung in Mannheim und seit 3 Wochen bereits wieder Uni - Zeit, noch einmal zurückzublicken und diesen Blog damit dann auch abzuschließen.

In den 356 Tagen in den USA habe ich...
...viel gelernt und selbst gelehrt
...mehr gesehen und erlebt als ich vorher für möglich gehalten hätte
...oft gelacht und manchmal auch geweint
...Leute aus der ganzen Welt kennengelernt
...alte Freunde aus den Augen verloren und neue Freunde gewonnen
...das erste Auto mein Eigen genannt
...mich an wochenlangen Regen gewöhnt
...neue Sportarten ausprobiert
...gelernt mich zwischen 100 Cornflakes-Sorten zu entscheiden
...Vollkornbrot, Butterbrezeln und gute italienische Pizza vermisst
...mich über viele, viele Eigenarten der Amerikaner gewundert
...Fuß in 12 Bundesstaaten und Kanada gesetzt
...ca 30,000 Meilen im Flugzeug und mindestens 20,000 Meilen im Auto zurückgelegt
...

Kurz gesagt:
eine verdammt schöne, größtenteils unbeschwerte und auf jeden Fall unvergessliche Zeit gehabt!

Montag, 1. September 2008

Geschwisterliebe Roadtrip


Den letzten Monat in den USA war ich mit meinen Geschwistern auf Reise. Wir sind über San Francisco, Los Angeles, San Diego, Las Vegas, den Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion National Park und Arches National Park nach Aspen gefahren, wo mein Bruder und ich leider von meiner Schwester Abschied nehmen mussten da sie das nächste Jahr dort verbringen wird.
Das Fazit: 3 Wochen, 4 Metropolen, 4 National Parks, 6 Staaten, 10 verschiedene Hostels/Hotels/Motels von Luxus bis Absteige, und 3500 Meilen oder mehr als 5000 Kilometer im Auto gefahren...
Ein bewegter und erlebnisreicher Abschluss der den vorangegangenen 11 Monaten in nichts nachstand! :-)

Bilder gibt's im StudiVZ....

Dienstag, 29. Juli 2008

Mehr Hawaii

Hier sind noch ein paar von Jörg's Hawaii Bildern

Samstag, 19. Juli 2008

Hawaii III - Big Island
















Text folgt...

...oder auch nicht mehr :-)

Aber die Bilder sind ja beschriftet.

Fotos

Donnerstag, 17. Juli 2008

Hawaii II - Maui















Ok, ich werde mich jetzt etwas kürzer fassen, da so viel Text eh niemand lesen will... Schaut euch lieber die Bilder an.
Auf Maui hatten wir 6 Tage Zeit und haben fast die gesamte Insel erkundet. Unser Hostel war ziemlich cool und es gab jeden Tag kostenlose Touren an einen anderen Punkt der Insel. Wir sind die berühmte "Road to Hana" gefahren, waren an einem Wasserfall in dessen Pool man schwimmen konnte, sind surfen und schnorcheln gegangen (dieses Mal habe auch ich eine Meeresschildkröte unter Wasser beobachten können), durch den Jungel sowie durch den Krater des Haleakala, Maui's Vulkan, gewandert, und waren an einem Black Sand Beach, einem Red Sand Beach, einem Nudist Beach und diversen anderen Stränden.
Ein erwähnenswertes Ereignis war noch, dass ich gleich an unserem ersten Tag Philipp, einen Freund aus Mannheim, getroffen habe. Wir standen uns mitten im Jungel plötzlich gegenüber und haben uns erstmal eine Weile ziemlich überrascht angestarrt. Er und seine Freundin waren sogar im selben Hostel wie wir, so dass wir die nächsten Tage zusammen auf die Touren gegangen sind und uns auch auf Big Island nochmal für zwei Tage getroffen haben.

Fotos

Hawaii I - Oahu












Nachdem Jörg und ich mit zwei Tagen "Verspätung" in Honolulu gelandet sind, hatten wir auf Oahu nur drei Tage da unser Weiterflug nach Maui schon gebucht war. Wir haben die drei Tage aber gut genutzt und viel von der Insel gesehen. Am ersten Tag sind wir mit unseren Roommates aus dem Hostel, mit denen wir uns gleich am ersten Abend angefreundet haben, an die Ostküste von Oahu gefahren. Dort haben wir erst eine Weile den schönen Strand mit türkisblauem Wasser genossen und sind dann mit dem Auto um die Südwestspitze der Insel herumgefahren. Auf dem Weg haben wir unter anderem an einem Blowhole gehalten, ein Loch im Fels durch das von unten die Wellen hochspritzen. Außerdem haben wir die ersten zwei Meeresschildkröten gesehen. Abends sind wir am Waikiki Beach entlang spaziert und waren bei "Cheeseburgers in Paradise" essen.
Am nächsten Morgen sind wir früh zur Hanauma Bay aufgebrochen, einem super Ort zum schnorcheln. Ich war vorher noch nie schnorcheln und war begeistert von den vielen bunten Korallen und Fischen! Nachmittags wollten wir auf den Diamond Head hochlaufen, mussten aber erstmal den Parkwächter überzeugen uns um 4.25 Uhr noch reinzulassen obwohl der letzte Einlass um 4.30 Uhr sein sollte (das hat 15min gedauert und 20 Leute gebraucht). Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn sobald wir oben waren bildete sich ein riesiger Regenbogen der die halbe Insel überspannte und kurz darauf kam sogar noch ein zweiter dazu. Abends kochte unser mexikanischer Zimmergenosse Braulio leckere Fajitas für uns, was erst in einer Fiesta bei uns im Zimmer und später in Drinks am Strand endete.
Am dritten und letzten Tag mieteten wir einen Van und fuhren zu Acht an die Northshore. Unser erster Stop war am Turtle Beach, wo es von Meeresschildkröten wirklich nur so wimmelte. Ein besonders großes Exemplar lag einfach so am Strand und sonnte sich. Im Wasser haben wir noch mindestens 6 weitere gesehen, und die Jungs haben sie sogar beim schnorcheln unter Wasser beobachtet. Danach fuhren wir weiter an den Sunset Beach, einen echten Traumstrand, an dem wir natürlich auch den Sonnenuntergang bewunderten.
Am nächsten Tag mussten Jörg und ich schon um 5 Uhr früh zum Flughafen um nach Maui weiterzufliegen.

Fotos

Dienstag, 15. Juli 2008

Sarah&Jeremy's Wedding
















Vorletztes Wochenende war ich auf der Hochzeit meiner beiden Mitbewohner, Sarah und Jeremy. Freitag abend war ich mit einigen anderen Mädels auf Sarah's Bachelorette Party (aka Junggesellinnenabschied). Die Hochzeitsfeier am Samstag war in einem sehr noblen Country Club in Portland zu dem Sarah's Eltern gehören. Die Zeremonie an sich fand im Freien unter einem großen Baum statt mit Blick auf den Willamette River - sehr romantisch! Zu dem anschließenden Empfang kamen ca 150 geladene Gäste, es gab ein leckeres Buffet und Open Bar (jeder konnte trinken so viel er wollte) und eine Hochzeitstorte die aus lauter kleinen Cupcakes bestand. Am Ende des Abends wurde das Brautpaar dann in einem Oldtimer aus den 50er Jahren in ihr Hotel gefahren, von wo aus sie am nächsten Tag in die Flitterwochen nach Maui flogen.

Die Hochzeit war zwar nicht so kitschig wie in amerikanischen Filmen, aber ich bin trotzdem froh dass ich dabei sein konnte - zumal es meine erste Hochzeit überhaupt war, abgesehen von den beiden Hochzeiten meiner Mutter (haha kleiner Scherz, Mum ;-) )

Congratulations Sarah&Jeremy!

Sonntag, 15. Juni 2008

Mt St Helens - National Volcanic Monument


Gestern bin ich mit Felix, Jörg und Thomas zum Mt St Helens in Washington gefahren, einem Vulkan der vor 28 Jahren das letzte Mal ausgebrochen ist. Die Eruption war damals so heftig, dass die komplette Spitze und Teile der Flanke des Bergs weggesprengt wurden. Die Auswirkungen auf die Landschaft kann man heute noch sehen. Aber das könnt ihr ja auch bei Wikipedia nachlesen :-)
Wir hatten mal wieder richtig Glück mit dem Wetter und sind zwei Trails gewandert, der erste an einem See entlang und der zweite vom Tal auf einen Berg hoch, mit toller Aussicht auf den Mt St Helens und die Umgebung.

Hier sind die Fotos

Sonntag, 8. Juni 2008

Smith Rock - Rock Climbing Trip















Letztes Wochenende waren Thomas, Jörg und ich mit dem Outdoor Center der Uni auf einem zweitägigen Rock Climbing Trip im Smith Rock State Park, einem beliebten Ort für Kletterer die aus der ganzen Welt dorthin zum Klettern kommen. Die Fotos sind beschriftet, deshalb muss ich hier gar nicht viel dazu sagen, ausser dass es ein tolles Erlebnis war und wahnsinnig viel Spass gemacht hat.

Zu den Fotos

Mittwoch, 4. Juni 2008

Memorial Day Weekend am Lake Shasta













Vor zwei Wochen war Memorial Day, deshalb hatten wir Montags keine Uni und haben die Gelegenheit für einen Campingtrip genutzt. Unser Ziel war der Shasta Lake im Norden von Californien. Leider hat das Wetter es nicht allzu gut mit uns gemeint, so dass wir nur eine Nacht gecampt haben und die zweite Nacht bei Nina und Anne in Ashland verbracht haben, aber wir haben das Beste daraus gemacht und hatten trotzdem jede Menge Spass.

Fotos

Montag, 19. Mai 2008

Beach Trip












Letztes Wochenende haben wir uns mit 25 anderen European Students ein Strandhaus in Lincoln City gemietet. Ich bin schon Freitag vormittag an die Küste gefahren und habe mit einer Freundin zusammen den wahrscheinlich schönsten Tag des Jahres an der Küste genossen. Es war so heiß, dass wir den ganzen Tag im Bikini am Strand und später auf der Dachterrasse unseres Strandhauses liegen und uns bräunen konnten. Wir mussten zwischdurch sogar zum klimatisierten Starbucks fahren um uns abzukühlen :-)
Abends bin ich erst zur Fanny nach Monmouth gefahren um mit ihr und ihren Brüdern in Salem wegzugehen und anschließend nachts noch zu mir nach Corvallis, da ich am Samstag früh nach Eugene fahren musste zur Orientation für die Oregon Students die jetzt im Sommer nach Deutschland kommen. Dadurch habe ich zwar einen schönen Tag an der Küste verpasst (die anderen sind nach Pacific City gefahren wo es eine riesige Sanddüne hat auf die man hochwandern kann), aber dafür habe ich schon die drei Studenten aus Oregon kennen gelernt die ab August in Mannheim studieren werden.
Samstag nachmittag bin ich dann wieder an die Küste gefahren, wo wir abends noch zusammen gegessen und gefeiert haben und am Lagerfeuer am Strand gesessen sind. Der Sonntag war wettermäßig leider nicht mehr so schön, aber Lincoln City hat zum Glück ein tolles Outlet Center in dem man die Zeit sinnvoll verbringen kann ;-)

Fotos gibt's hier

Summertime in Corvallis


Der Sommer lässt sich jetzt hin und wieder in Corvallis blicken, so zum Beispiel vorletzte Woche wo wir mehrere Tage lang 30°C und Sonnenschein hatten.

Ein paar Bilder dazu gibt es hier

Montag, 5. Mai 2008

Mary's Peak Hiking Trip












Letzten Sonntag bin ich mit 3 Jungs auf den Mary's Peak gewandert, das ist der Hausberg von Corvallis und mit 1200m der höchste Berg in der Coastal Range. Ich war im Okotber schon einmal mit dem Auto hochgefahren, aber damals standen wir mitten in einer Wolke und konnten nicht viel sehen. Dieses Mal hatten wir tolles Frühlingswetter, allerdings ist die Straße zum Gipfel gesperrt da oben noch Schnee liegt. Also haben wir das Auto weiter unten geparkt und sind hoch gewandert. Der Trail war ca 3 Meilen lang und ging über 500 Höhenmeter mitten durch den Wald. Nach 2 Stunden waren wir oben und konnten den Blick über Corvallis und das Willamette Valley bis hin zu den Cascades bewundern. Ausser uns hatte sich keiner die Mühe gemacht und so konnten wir ungestört unser Picknick geniessen und ein kleines Nickerchen in der Sonne machen bevor wir uns wieder auf den Weg machten. Für den Abstieg hatten wir uns entschlossen die Straße zu nehmen, allerdings war die gar nicht so einfach zu finden da alles unter einer ca. 2m hohen Schneedecke verborgen war. Da wir mit so viel Schnee nicht gerechnet hatten, hatten wir keine Schneeschuhe dabei und dementsprechend mühsam war es voranzukommen da wir immer wieder bis zur Hüfte eingesunken sind. Nach einer Weile wurde der Schnee jedoch weniger und das Laufen einfacher und nach 2 Stunden waren wir wieder am Auto. Hier haben wir dann auch gesehen wie es die Amis machen: soweit die Straße hochfahren bis der Pickup im Schnee nicht mehr weiterkommt, dann von dort ein paar Schritte laufen oder gleich den Picknicktisch neben dem Auto auspacken. Unsere Version hat mir wesentlich mehr Spaß gemacht und das Barbeque am Abend bei mir im Haus hat auch doppelt so gut geschmeckt. :-)

Fotos

Sonntag, 13. April 2008

A sunny Saturday in Corvallis

Morgens: Aufstehen und den Blick und aus meinem Fenster geniessen











Mittags: Picknick auf dem Bald Hill mit Aussicht auf Corvallis











Nachmittags: Chelsea Clinton (Tochter von Hillary Clinton) an der Uni reden hören











Abends: Party bei Matt und TJ

Donnerstag, 27. März 2008

Spring Break 2008 - New York und Washington DC

Ich bin gerade nicht motiviert etwas zu schreiben, aber hier sind schonmal die Bilder:





Fotos von New York












Fotos von Washington DC







Und hier ist noch ein kleines Video von Fanny und mir im Central Park:

Beauty Pageant - Miss Marion Polk County 2008



Text folgt

Dienstag, 19. Februar 2008

Snow Shoe Trip

Letzten Samstag sind wir mit dem Outdoor Recreation Center der Uni auf einen Snow Shoe Trip gegangen. Mit dabei waren auch andere internationale Studenten aus Schweden, Norwegen, Finnland, England, Australien, Frankreich, Spanien, Griechenland und der Schweiz. Um 7.30 morgens ging es los in die Cascades. Dort schnallten wir unsere Schneeschuhe an und wanderten geführt von unseren vier amerikanischen Guides los. Das Wetter war super und es war so warm, dass wir unsere Lagen an Winterjacken und dicken Pullis nach und nach auszogen und schließlich fast alle im T-Shirt wanderten. Nach ca 2 Meilen machten wir Mittagspause, gefolgt von einer Schneeballschlacht. Ich wollte es wie die Schweizer halten und neutral bleiben, aber Jörg und Thomas packten mich und steckten mich kopfüber in ihr selbstgegrabenes Schneeloch... Wir wanderten dann durch den Wald zurück zu unseren Vans und fuhren zu den Hot Springs, in denen wir ausgiebig relaxten und das warme Wasser genossen (und die Schneeballschlacht zum Verdruss der anderen Badegäste fortsetzten). Anschließend ging es wieder heim nach Corvallis.











Hier geht es zu den Bildern

Sonntag, 17. Februar 2008

Silvester in New York


Am 30. Dezember bin ich nach New York geflogen. Dort kam ich morgens an und hatte den Tag erstmal für mich, da Steffen und seine Freundinnen erst gegen Abend ankommen sollten. Also ging ich auf Sightseeing Tour zum Central Park, Rockefeller Center, Times Square und Empire State Building. Dort traf ich nachmittags Andrea und Katrin, beide aus Freiburg. Andrea studiert mit Steffen in Boston und Katrin in Halifax, Kanada. Wir spazierten dann gemeinsam noch die 5th Avenue entlang, hatten Dinner in einem netten Café und fuhren dann ins Hostel wo kurz darauf auch Steffen eintraf, etwas müde da er dirket aus Shanghai kam. Am nächsten Tag gingen wir zum Ground Zero und zur Wallstreet, fuhren mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei, liefen über die Brooklyn Bridge und fuhren aufs Rockefeller Center um den Blick über die Stadt zu genießen. Im Hostel bereiteten wir uns dann mit Hilfe von etwas Vodka und Jägermeister auf Silvester vor :-) Wir hatten bereits im Voraus beschlossen, nicht zum Times Square zu gehen, und fuhren stattdessen zum Central Park wo es ein Feuerwerk geben sollte. Das war im Vergleich zu dem was wir aus Deutschland gewohnt sind zwar enttäuschend klein, aber dank unserer tollen Silvester-Accessoires hatten wir trotzdem viel Spass und feierten fröhlich ins neue Jahr. Dass wir auf dem Heimweg ins Hostel gleich zweimal in die falsche Metro stiegen tat der Stimmung auch keinen Abbruch sondern sorgte eher für zusätzliche Heiterkeit :-) Am nächsten Tag machten wir uns dann nach einem kurzen Katerfrühstück schon auf den Weg nach Boston, wo ich noch 4 Tage beim Steffen verbrachte bevor ich wieder nach Portland zurück flog.

Hier gibt's Fotos

Mittwoch, 16. Januar 2008

Part III: Las Vegas


Von LA sind wir dann mit dem Bus nach Las Vegas gefahren (zu dem Komfort der Busse und den Leuten die darin mitfahren werde ich mich hier nicht äußern...)
Nach der beeindruckenden Empfangshalle des MGM Grand die direkt ins Casino übergeht, bestaunten wir unser Zimmer im 25. Stock. Die 2 Queensize Betten und das geräumige, blitzblanke Badezimmer waren nach den 9 Tagen im Hostel eine ersehnte Abwechslung, und der Ausblick direkt auf den Strip ein unerwarteter aber willkommener Bonus! Die nächsten beiden Tage wanderten (angesichts der Größe keine Übertreibung) wir durch die großen Hotels und Casinos: das New York New York, Bellagio, Ceasar's Palace, Mandalay Bay, Luxor, Excalibur, Venetian... Jedes nach einem anderen Motto gestaltet und sich an Attraktionen gegenseitig überbietend. Am Besten hat mir der künstliche Himmel und der Kanal mit echten Gondeln im Venetian, der Vulkan vorm Mirage, der Eiffelturm am Paris und die Fontänen vorm Bellagio gefallen. Letztendlich haben die Casinos aber doch alle Eines gemeinsam: endlose Reihen an Spielautomaten und -tischen, so angeordnet, dass man sich auch mit dem besten Orientierungssinn darin verläuft. Nichtsdestotrotz sind die Casinos und der Strip mit den vielen Neonlichtern ein beeindruckender Anblick; ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass man in 10 Minuten von New York nach Paris nach Vendig laufen kann.
Nachdem wir den ersten Abend in einem Club im MGM verbracht hatten, versuchten wir am zweiten Abend unser Glück im Spiel. Für jeweils 10$ saßen wir 2 Stunden an diversen Spielautomaten (mit dem niedrigsten Einsatz von 2 oder 5 Cent). Gewonnen haben wir am Ende beide nichts, aber auch nicht viel verloren. Netter Nebeneffekt: solange man spielt, bekommt man alle Drinks umsonst :-) Und bevor wir am nächsten Tag zum Flughafen gefahren sind, habe ich mit 2$ Einsatz doch noch 10$ an einem der Automaten gewonnen - netter Abschluss für tolle 13 Tage!






















Hier gibt's mehr Bilder

Part II: Los Angeles


Von San Luis Obispo fuhren wir am nächsten Morgen zuerst nach Santa Barbara, eine nette kleine Stadt und angeblich der neue In-Ort in Californien. Nach einem kurzen Zwischenstop fuhren wir durch Malibu weiter nach Santa Monica, wo die berühmten Rettungsschwimmerhäusschen aus Baywatch stehen. Ausserdem gibt es einen Pier mit Riesenrad und Achterbahn. Dort konnten wir am Strand den nächsten Sonnuntergang bestaunen bevor wir zu unserem Hostel nach Hollywood fahren wollten. Nicht gerade die beste Idee, zur Rush Hour durch LA zu fahren... Für die 13 Meilen zum Hostel haben wir fast 2 Stunden gebraucht. Und LA meinte es auch weiterhin nicht gut mit uns: wir hatten gerade eingecheckt und unser 6er-Zimmer bezogen, als wir noch etwas essen gehen wollten und feststellen mussten, dass unser Auto direkt vor dem Hostel abgeschleppt worden war. Zum Glück war noch ein Abschleppwagen da, der uns direkt mitnahm, so dass wir unser Auto gleich wieder auslösen konnten, aber die 200$ Strafe hat unsere Stimmung doch etwas gedrückt. Obendrein waren wir die erste Nacht mit 3 verrückten Japanerinnen auf dem Zimmer, die sich nachts um 2 noch mitten im Zimmer die Haare fönten und uns um 6 Uhr früh schon wieder laut kichernd und redend weckten, so dass wir LA am nächsten Morgen schon ziemlich satt hatten und lieber direkt wieder nach San Francisco zurückgefahren wären.



Aber die nächsten 4 Tage wurden dann doch noch überraschend gut, und auch wenn die Stadt an sich nicht besonders schön ist (vor allem Hollywood und der Walk of Fame sind ziemlich heruntergekommen), kann man sich gut die Zeit vertreiben. Zu unseren Highlights gehörte eine Tour zum Runyon Canyon mit Blick auf die Stadt und (mal wieder) den Sonnenuntergang, die Comedy Night im Hostel, ein Tag in den Universal Studios, eine Tour durch LA in einer Stretch-Limousine mit 20 anderen aus dem Hostel, ein Nachmittag am Venice Beach, sowie der ebenfalls vom Hostel organisierte Pub-Crawl aka "Creep-Crawl" (guess why... :-)). Außerdem waren Fanny und ich fleißig shoppen und waren in der Melrose Avenue beim Friseur. Und natürlich haben wir im Hostel auch wieder jede Menge neue Leute kennengelernt und die Abende feucht-fröhlich in der Lounge verbracht :-) Am Ende unserer Tour hatten wir Leute aus über 20 Ländern getroffen und hatten mit 12 Mädels aus 7 Nationen das Zimmer geteilt.

Hier gibt's die Bilder

Dienstag, 15. Januar 2008

Part I: San Francisco


Nachdem ich morgens noch meine letzte Klausur geschrieben und wir ein paar kleine Hindernisse überwunden hatten (Schienenersatzverkehr auf dem ersten Teil der Strecke wegen Sturm, Bus fast verpasst weil ich getrödelt habe...) saßen Fanny und ich nachmittags im Zug nach San Francisco. Amtrak braucht nach San Francisco zwar fast 17 Stunden (mit dem Auto schafft man's in 9), aber großzügige 2 Meter Beinfreiheit und Sitze mit Fußstütze die sich komplett herunterklappen lassen machen die Reise doch zu einem recht komfortablen Erlebnis. So kamen wir am nächsten Morgen in San Francisco an und nach einem kurzen Abstecher ins Hostel (wir hatten ein 4er-Zimmer, unsere Mitbewohnerin war eine Deutsche aus München) machten wir uns auf nach Chinatown. Leider war der erste Tag ziemlich verregnet, so dass wir uns nachmittags erstmal ein kleines Nickerchen gönnten (was in den nächsten 12 Tagen zu einer wohlgehegten Tradition werden sollte :-)). Frisch gestärkt bereiteten wir uns dann darauf vor, in meinen Geburtstag reinzufeiern. Glücklicher Zufall, dass unser Hostel an diesem Abend im hauseigenen Partykeller einjähriges Bestehen feierte - so bekam ich ca. 50 Partygäste aus aller Welt sowie Essen und Alkohol for free!
Am nächsten Morgen und den ganzen Rest unserer Reise hatten wir traumhaftes Wetter. Die nächsten 3 Tage in San Francisco füllten wir mit dem üblichen Touristenprogramm: Fisherman's Wharf, Alcatraz, Coit Tower, Lombard Street, Castro, Golden Gate Bridge, Ocean Beach, Golden Gate Park, Twin Peaks... Die Abende verbrachten wir meistens im Hostel wo wir nette Leute aus Australien, Norwegen, England und vielen anderen Ländern kennengelernt hatten, und wo jeden Abend Partystimmung war. So bekamen wir zwar nicht viel Schlaf (da spätestens um 10 Uhr früh der Putzdienst mit Staubsauger in unser Zimmer kam), aber wir hatten eine erlebnisreiche Zeit und haben ein paar tolle Leute kennengelernt!

Von San Francisco sind wir dann mit unserem Mietauto den Highway 101 an der Küste entlang gefahren. Wir hatten 2 Tage Zeit für die ca. 700km nach Los Angeles. Am ersten Tag haben wir mittags in Santa Cruz gehalten und anschließend an der Küste nach einem geeigneten Rastplatz für unser obligatorisches Nachmittagsschläfchen Ausschau gehalten (3 Stunden Schlaf in der Nacht davor waren einfach nicht genug ;-)). Nach laaaanger Suche fanden wir den perfekten Platz: ein kleiner Aussichtspunkt auf einem Felsvorsprung direkt an der Küste, unter uns das Meer und die Sonne kurz vor dem Untergehen. So bekamen wir nicht nur den nötigen Schlaf, sondern auch noch die perfekte Aussicht auf einen kitschig-schönen kalifornischen Sonnenuntergang mit vorbeiziehenden Pelikanen! Aber ich glaube das Bild spricht für sich...


Anschließend fuhren wir noch ein gutes Stück an der Küste weiter. Wir befanden uns schon seit San Jose auf dem Highway 1, der sich direkt an der Küste entlangschlängelt. Inzwischen war es völlig dunkel (Straßenbeleuchtung ist hier eine Seltenheit) und aufgrund der vielen Kurven schlichen wir mit 50km/h oder weniger die Küste entlang, als wir bemerkten, dass unsere Tankanzeige inzwischen auf Reserve stand. Eine Tankstelle hatten wir schon ewig nicht mehr gesehen, also hofften wir, dass bald eine kommen würde. Nach 20 Meilen und keiner Tankstelle in Sicht, geschweige denn irgendeinem Anzeichen von Zivilisation (und dabei ist Californien doch der bevölkerungsreichste Staat...) wurden wir langsam nervös. Vor allem da wir weit und breit das einzige Auto waren und natürlich auch mal wieder keinen Handyempfang hatten, sahen wir uns schon ängstlich im Dunkeln am Straßenrand sitzen oder zu Fuß zur nächsten Tankstelle laufen. Irgendwann kam ein Schild: nächster Ort in 7 Meilen. Ok das schaffen wir noch, dachten wir uns. Nach 7 Meilen und nicht einem einzigen Haus kam das nächste Schild: nächster Ort in 9 Meilen. Aaahhh! So ging das einige Male bis wir irgendwann tatsächlich einen kleinen Ort mit einer einsamen Zapfsäule und einem noch einsameren Tankwart erreichten. Der riet uns zwar davon ab dort zu tanken da die Gallon stolze 5 Dollar kostete (statt 3,20 normal), aber nachdem wir unsere Situation erklärt hatten, gab er uns gerade soviel Benzin, dass wir es bis zur nächsten Tankstelle schaffen konnten. Erleichtert waren wir kurz danach zurück auf dem Highway 101 auf dem wir schneller vorankommen und vor allem volltanken konnten. Nach diesem Abenteuer waren wir erstmal etwas aufgekratzt und schwelgten in Erinnerungen an den "Later Crake" (=Crater Lake) und Fanny fantasierte von Schneeschnuppen :-) In San Luis Obispo beschlossen wir schließlich zu übernachten.

Hier geht es zu den Bildern

Freitag, 11. Januar 2008

California, here we come


Venice Beach, Los Angeles, California