Von LA sind wir dann mit dem Bus nach Las Vegas gefahren (zu dem Komfort der Busse und den Leuten die darin mitfahren werde ich mich hier nicht äußern...)
Nach der beeindruckenden Empfangshalle des MGM Grand die direkt ins Casino übergeht, bestaunten wir unser Zimmer im 25. Stock. Die 2 Queensize Betten und das geräumige, blitzblanke Badezimmer waren nach den 9 Tagen im Hostel eine ersehnte Abwechslung, und der Ausblick direkt auf den Strip ein unerwarteter aber willkommener Bonus! Die nächsten beiden Tage wanderten (angesichts der Größe keine Übertreibung) wir durch die großen Hotels und Casinos: das New York New York, Bellagio, Ceasar's Palace, Mandalay Bay, Luxor, Excalibur, Venetian... Jedes nach einem anderen Motto gestaltet und sich an Attraktionen gegenseitig überbietend. Am Besten hat mir der künstliche Himmel und der Kanal mit echten Gondeln im Venetian, der Vulkan vorm Mirage, der Eiffelturm am Paris und die Fontänen vorm Bellagio gefallen. Letztendlich haben die Casinos aber doch alle Eines gemeinsam: endlose Reihen an Spielautomaten und -tischen, so angeordnet, dass man sich auch mit dem besten Orientierungssinn darin verläuft. Nichtsdestotrotz sind die Casinos und der Strip mit den vielen Neonlichtern ein beeindruckender Anblick; ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass man in 10 Minuten von New York nach Paris nach Vendig laufen kann.
Nachdem wir den ersten Abend in einem Club im MGM verbracht hatten, versuchten wir am zweiten Abend unser Glück im Spiel. Für jeweils 10$ saßen wir 2 Stunden an diversen Spielautomaten (mit dem niedrigsten Einsatz von 2 oder 5 Cent). Gewonnen haben wir am Ende beide nichts, aber auch nicht viel verloren. Netter Nebeneffekt: solange man spielt, bekommt man alle Drinks umsonst :-) Und bevor wir am nächsten Tag zum Flughafen gefahren sind, habe ich mit 2$ Einsatz doch noch 10$ an einem der Automaten gewonnen - netter Abschluss für tolle 13 Tage!
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